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 *Mach mit!  Samstagnachmittag 1. Mai -->Vielfältiges Leben im Gfillmoosweiher, mehr dazu hier:

 

Tätigkeiten zu "Natufindetstadt" finden sich auf der entsprechenden Projektseite:

Gartenberatungen für interessierte Garten- und BalkonbesitzerInnen können weiterhin "gebucht" werden. Im kommenden Frühjahr und wenn die Situation um die Corana-Pandemie dies zulässt, werden Beratungen wieder möglich sein. Anfragen und Anmeldungen sind aber weiterhin willkommen! Inspirationen für alle, die jetzt Zeit haben sich Gedanken zu einer Veränderung im Garten zu machen, sind im Massnahmenkatalog zu finden. Ihre Frage beantworten wir gerne unter info@natur-rothrist.ch

 


Das Rothrister Projekt 2019

 

  Anleitung Gestaltungselemente hier:

  Mitmachen/Anmelden hier:

  Im Kanton Aargau: naturfindetstadt.ch _ Was ist das und wie geht das?

  Rothrist 2019: Presse-Bericht Zofinger Tagblatt und der ZT-Bericht zum 23.3.19 auch von E. Salvisberg

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Neue Nistkasten für Höhlenbrüter werden gebaut

Peter Liebi hatte bereits alle Einzelteile zugeschnitten, so konnten Gaby Baumann und alle Helfer, am bestens vorbereiteten Arbeitsplatz, die Nistkasten nur noch zusammenbauen.


Die 37ste GV, am 21. Februar 2020, war ein bisschen anders als sonst

Rund 25 Naturschutzmitglieder versammelten sich bereits um 19 Uhr im dafür reservierten Raum des Wohn- und Pflegezentrums Luegenacher. Zum ersten Mal wurde der Imbiss vor der eigentlichen GV serviert. Die Küche des "Luegenacher" hatte schön gedeckt gluschtige Käse- und Fleischplatten angerichtet, Regula Stengele hatte, obgleich sie letztes Jahr aus dem Vorstand zurückgetreten ist, wieder eine frühlingshaft-schöne Dekoration mitgebracht.

Danach folgte aber die GV in gewohnter Weise, mit einem Bilderrückblick aufs vergangene Jahr, Berichten aus der Umweltschutzkommission zum Rückbau der Grube Hungerzelg und einem Rückblick auf das Projekt "naturfindetstadt" mit einem Bericht von Norina Bürkler(Naturschutzverein Vordemwald) die zusammen mit Barbara Moor die Gartenberatungen in Rothrist übernommen hat. Weiter mit einer Vorschau auf Projekte und Veranstaltungen des kommenen Vereinsjahrs, der Jahresrechnung 2019 und dem Budget 2020 und zum Schluss der Verdankung der aus dem Vorstand zurück getretenen Claudia Meier-Braun und der Ersatzwahl von Angelika Albrecht.

Danke Claudia, für vier Jahre Vorstandsarbeit & Willkommen Angelika im Vorstandsteam.

 

 

 Mach mit! Der Aarespaziergang im Januar, geführt von Therese Plüss


Wenn so komische Vögel mit Kamera zu nahe vor einem stehen, guckt man am besten von der andern Seite her in den Feldstecher, dann stimmt's wieder mit der Distanz ;-)


Die Sonne war endgültig weg, was dem Interesse von Kindern und Erwachsenen jedoch keinen Abbruch tat. Gänsesäger und Kormorane sassen vis à vis auf dem Inseli und störten sich auch nicht am Wetterumschwung.


Therese zaubert Silhouetten aus der Tasche... welches ist nun der Kormoran und wie sieht der Gänsesäger genau aus?
Eine frisch gefällte Weide weckt das Interesse, dank dem niedrigen Wasserstand können die Nagespuren von ganz nahe inspiziert.
Dabei erklärte Therese, dass Biber, die während der des Aufwachsens immer Weiden, Pappeln und Birken - also Weichholz - zu fressen gehabt haben, später Probleme bekommen, wenn sie in einem Revier leben müssen, wo eher Erlen, Buchen und Eichen wachsen. Somit beschädigt der Biber die Rinde der Buchen, die dadurch möglicherweise absterben und so einem Pioniergehölz (Weide, Birke)  Platz machen, das dem Biber dann besser in den Speiseplan passt.

 
Blässhühner, ein Zwergtaucher und ganz viele Stock- und Krickenten gab's zu sehen, bei den Boniger Inseln. In diesem Zusammenhang erklärte Theres Plüss auch gleich warum die Enten ohne anzufrieren auf gefrorenem Untergrund stehen können.
Das kalte Blut von den Füßen fliesst in den Venen zurück zum Herzen. Die Venen laufen dabei parallel und nahe der Arterien, die warmes Blut vom Herzen bringen. Im Gegenstromprinzip kühlt so das venöse Blut das arterielle vor, bzw. wärmen die Arterien das zurückströmende Blut in den Venen an. Darum haben die Enten immer kalte Füße und trotzdem einen warmen Bauch.


Zum Schluss zeigte sich wer gut aufgepasst hatte, Therese legte Vogelbilder auf den Boden und die Kinder (und Erwachsenen) durften den abgebildeten Vögeln die richtigen Füsse zuordnen. Kormoran, Haubentaucher, Blässhuhn,Grünspecht, Graureiher, Stockente und Rabenkrähe. Wer hat Schwimmhäute und wer hat Lappen an den Zehen? und wer keines von beidem?

 

 

 

 

 

 Beim letzten Arbeitseinsatz im Vereinsjahr 2019 hatte der Biber schon kräftig Vorarbeit geleistet

Wie Peter Liebi zu Recht betonte, ging es bei diesem Einsatz für einmal mehr ums Erhalten, denn ums Zurückschneiden. Der Biber hatte schon im Oktober einzelne Weiden, und nicht etwa die kleinsten, angenagt.

 

Der Canyon aus der Sicht von Westen gegen Osten, am 24. Oktober: Der Biber hat eine der grossen Weiden auserkoren und bereits kräftig genagt.

 

16. November: Ein Teil des Stammes ist gebrochen und die halbe Weide liegt am Boden.

 

Ueli Baumann sägt den Stamm am Samstagvormittag in Stücke und diese werden am Nachmittag dann säuberlich aufgestapelt.Was wohl der Biber dazu meint?

Nicht nur Bäume gefällt hat der Biber, auch den Kanal hat er gestaut, dieser ist nun so an die zwei Meter tief. Peter Liebi zeigt hier anhand eines Schädels, wie klein die gelben Biberzähne sind.

Die Arbeit wird verteilt, ein Teil der Gruppe hat die Aufgabe die bezeichneten Bäume (Stämme) mittels Drahtgeflecht einzupacken, zum Schutz vor diesem hungrigen Nagetier.

Für einmal wurde auch die Hecke bei der Flachwasserzone ausgelichtet. Auch hier mussten einzelne Stämme "eingepackt" werden. Die feine und begehrte Wurst vom Lehenhof gab's erst nach getaner Arbeit.