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Karpfenteich 2011


Ein Karpfenteich entsteht

Spatenstich Karpfenteich, Anfang September 2011

Ein vielfältiges Feuchtgebiet

Nun Ende Sommer ist es soweit! Hier der Link zum Artikel im Zofinger Tagblatt.

Parallel zum Waldrand wird er liegen und 15 Aren gross, soll er werden. In unmittelbarer Nähe wird zudem ein kleinerer Amphibienteich angelegt.

Fachleute und Mitglieder des Naturschutzvereins Rothrist auf dem Gang zum Spatenstich.
Der Spatenstich mit Peter Liebi (Grundeigentümer, 2.v L.), daneben Beat Rüegger (Präsident NVR), Manfred Steffen (Projektleiter) , Kilian Blum (Karpfen pur Natur) und ganz rechts Paul Herzig (Maschinist) und Markus Gerber (Bauunternehmer)

Voll bei der Sache auch die beiden Enkelkinder von Peter Liebi, beaufsichtigt von Tante Christine.

Drei Monate später am

27. November 2011

Nach unzähligen Arbeitsstunden des Baggerführers und des Eigentümers Peter Liebi ist der Karpfenteich nun fast fertig. Die Sicht von Westen nach Osten, rechts oben steht Peters Haus.

Jetzt kann der Regen kommen!

Peter informiert interessierte Vereinsmitglieder über das Vorgehen beim Weiherbau.
Nach dem Abtragen der Humusdecke waren noch X Umschichtungen nötig bis die unerwartet vorgefundene Geröllschicht ausgehoben, und anstelle dieser die abdichtende Lehmschicht an Ort und Stelle ausgebracht waren.

Erstaunlicherweise mussten weder Lehm noch anderes abdichtendes Material zugeführt werden. Und der gesamte Aushub ist wieder für die Umgebungsgestaltung benötigt worden.

Hier wo der Betrachter steht, wird im Frühjahr wieder eine Blumenwiese angesät. Zuvor muss aber der Humus noch gleichmässig auf dem Gelände verteilt werden.

Ein Zuviel an Wasser fliesst hier beim Kanalweg ins Steinbächli.

Was da beim Aushub alles zum Vorschein kam, alte Keramikrohre, Holzstämme die sicher schon seit Langem unter Luftabschluss im feuchten Lehm gelegen hatten, und zuletzt noch Kunststoffrohre neueren Datums.

Die Sicht nach Westen hin. Es stehen nur noch wenige Umgebungsarbeiten an.
Der Teichmönch

Damit ist natürlich nicht der hier fotografierte Vereinspräsident gemeint , sondern das Betonbauwerk auf das er zusteuert.

Der sogenannte Teichmönch ist ein Bauwerk aus der Zeit der klösterlichen Fischwirtschaft. Zur Fischernte wurde der Teich abgelassen. Der Mönch war die zentrale Stelle zur Wasserstandsregulierung. Mit seiner Hilfe konnte man schon im 14. Jahrhundert Wasser ablassen und wieder auffüllen.

Ist der Wasserstand dann einmal erreicht, d.h. auf der Höhe der roten Markierung im Hintergrund, wird man nicht mehr so trockenen Fusses das Innenleben des Mönchs anschauen können.
Eigentlich gehöre da ein Bier zur Einweihung dazu, meinte Manfred Steffen mit Blick auf die klammen Finger. Er war jedoch nicht unglücklich über den feinen Gewürztraminer und den wärmenden Süssmostpunsch aus dem Thermoskrug. Die süssen Hefeteig-Karpfen von Regula und Peters Speckzüpfe passten ausgezeichnet dazu.

Der neuste Bericht im ZT von Bettina Talamona am Samstag, 11.2.12, hier

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